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Pressemitteilung vom 15. Juli 2010

Bundesregierung schadet Bamberg

Kürzungen bei der Städtebauförderung könnte drastische Folgen haben

 

Ein schwerer Schlag für die Stadt Bamberg wäre die von der Bundesregierung geplante 50%ige Kürzung der Städtebaufördermittel – das befürchtet die GAL-Stadtratsfraktion. In einem Antrag fragt sie danach, welche Verluste dies für Bamberg bringen würde und welche konkreten Projekte dann gefährdet wären. Zudem wollen die Antragsteller Ursula Sowa und Peter Gack den Stadtrat dazu bewegen, mit einer Resolution an die Bundesregierung zu appellieren, die Sparpläne aufzugeben. Dies hatte vor kurzem bereits der Deutsche Städtetag getan.

„Gerade in Bamberg und gerade in Krisenzeiten ist eine solche Maßnahme nur schwer zu verkraften“, stellt Peter Gack in einer Pressemitteilung fest. Bauprojekte würden aufgegeben oder auf Eis gelegt, Aufträge für Handwerker und Bauunternehmen blieben aus. Dazu komme, dass an die Städtebaufördermittel des Bundes auch Zuschüsse des Landes, der EU und anderer Förderprogramme gekoppelt seien. „Unterm Strich also werden die Kürzungen noch viel drastischer ausfallen.“

Ursula Sowa sieht auch viele kleine Projekte z. B. aus dem Sozale-Stadt-Programm oder in Sanierungsgebieten in Gefahr. „Ein Windhundrennen um Fördertöpfe wird beginnen, aber wir Grüne wollen einen klaren Vorrang für die Sanierung von Sozialwohnungen und Jugendeinrichtungen. Prestigeprojekte, wie sie von der Stadtratsmehrheit so gerne bevorzugt werden, müssen hintanstehen.“